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Die Tesla-Spule |
| Tesla-Spule: | Luftspalttransformator mit in Resonanz aufeinander abge- |
| stimmten Spulen zur Erzeugung hochfrequenter Hochspannung |
| Bei herkömmlichen Spulen verderben die Kosten schon bei einigen tausend Volt jeden Spaß. Doch mit Tesla-Spulen lassen sich relativ leicht Spannungen von mehreren Millionen Volt erzeugen. Die viel effektivere Spannungsumsetzung der Teslaspule beruht auf dem Prinzip der Resonanz. Bei Sende-Antennen wird die Antenne immer optimal auf die zu sendende Frequenz abgestimmt, um möglichst viel der Senderenergie in den Äther zu befördern. Bei Empfangsantennen wird auch immer auf die optimale Abstimmung geachtet, um einen möglichst hohen Empfangspegel zu erhalten. Durch dieses Prinzip erreicht die Tesla-Spule eine höhere Effizienz und höhere Spannungspegel bei der Umspannung. Doch um eine Spule auf ihrer Resonanzfrequenz zu betreiben, muß die Länge der Spule mindestens die Hälfte der Wellenlänge betragen. Deshalb beginnen die Frequenzen bei 10kHz. Diese hohen Frequenzen verringern auch die Gefahr eines tödlichen Kontakts mit einem so erzeugten Blitz, da Ströme solch hoher Frequenz den Organismus (z.B. Herz: 1 bis 3 Hz) nicht mehr so direkt stören wie z.B. unser Wechselstrom mit 60 Hz, dem alle Muskeln bedingungslos folgen. Die Frequenz bewirkt auch den sog. Skin-Effekt, durch den der Strom nicht mehr in das Gewebe eindringen kann sondern auf der Oberfläche verläuft. Doch je nach Größe/Auslegung der Spule kann es trotzdem gefährliche Verbrennungen geben ! |
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Gerät zur Nutzung von |
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Diese Erfindung besteht aus einer glänzenden Metallplatte, die mit einer transparenten Beschichtung aus isolierendem Material beschichtet ist. Ein Kondensator ist zwischen Platte und Erdung geschaltet, um Energie aufzunehmen. Die Kugeln rechts zeigen eine der Vorrichtungen zur Entladung, zwei Metallstreifen (z.B. Lamette) hängen mit wenig Abstand nebeneinander, eine Seite ist mit der Platte, die andere Seite mit Erde verbunden. Steigt die Spannung des Kondensators durch die fortwährende Energiezufuhr der Platte, so ziehen sich die positiv geladene Plattenseite und die negative Erdseite an, der Kondensator wird entladen. Läßt man den Entladestrom durch eine Spule fliessen, kann man den Strom umspannen bzw. als 'Wechselstrom' nutzen.
Der Mehrphasen-Induktionsmotor
Die Kraft aus dem Nichts
Einem US-Forscher gelang erstmalig die genaue Messung des Casimir-Effekts - einer Wirkung des Vakuums
aus GEO 03/97 (S. 169) Von nichts kommt nichts, sagt der Volksmund. Doch in der Welt der Atome und Elementarteilchen scheint diese Weisheit nicht zu gelten; in ihr ist das Vakuum alles andere als gähnende Leere. Die Quantenmechanik beschreibt darin sogar ein reges Werden und Vergehen von Elementarteilchen und Energiequanten - solange Energie und Lebensdauer dieser "virtuellen Teilchen" ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. So können sich beispielsweise "Photonen" - die Teilchen des Lichtes - oder Paare aus einem "Elektron" und dessen Antiteilchen, dem "Positron", kurzzeitig bilden und anschließend wieder verschwinden. Die Existenz solcher "Vakuumfluktuationen", eine grundlegende Voraussage der Quantenmechanik, hat nun Steve Lamoreaux, Wissenschaftler am Los Alamos National Laboratory in New Mexico, bestätigt. Bereits im Jahre 1948 hatte Hendrick Casimir, Physiker in den Forschungslabors der Firma Philips in den Niederlanden, auf eine Möglichkeit zum Nachweis der geisterhaften Vakuum-Energie hingewiesen. Die virtuellen Teilchen könnten sich, so Casimirs Überlegungen, durch eine anziehende Kraft zwischen zwei Platten aus elektrisch leitendem Material verraten, die im Abstand von Tausendstelmillimetern parallel zueinander lägen. Zwischen diesen Platten können sich keine Photonen bilden, deren Wellenlänge größer als der Plattenabstand ist - schlicht weil sie nicht dazwischen passen. Folglich wäre die Energie des Vakuums zwischen den Platten geringer als außerhalb. Fazit: Das Vakuum drückt infolge dieser Energiedifferenz die Leiterplatten zusammen - eine Kraft, die buchstäblich dem Nichts entspringt. Die Casimir-Kraft ist allerdings extrem schwach. Entsprechend hoch sind die experimentellen Hürden zu ihrer Messung. Lediglich ein einziger Versuch ist in der Fachliteratur überliefert, durchgeführt von dem Physiker M. J. Sparnaay im Jahre 1958. Die Ergebnisse seien "nicht im Widerspruch" mit den theoretischen Vorhersagen, erklärte Sparnaay - allerdings betrug seine Meßungenauigkeit satte 100 Prozent. Eines der Probleme ist es, die zwei Leiterplatten exakt parallel zueinander auszurichten. Steve Lamoreaux hat diese Schwierigkeit geschickt umschifft: Er ersetzte die eine Platte durch ein Kugelsegment. Zwar ist hier die Berechnung der Casimir-Kraft etwas komplizierter, dafür ist keine spezielle Ausrichtung mehr nötig: Entscheidend ist schlicht der minimale Abstand zwischen Kugelsegment und Platte. Mit Hilfe eines ausgetüftelten Mechanismus, einer Art Waage, bei der die Casimir-Kraft durch die Drehspannung (Torsion) eines Drahtes ausgeglichen wird, konnte Lamoreaux dann den Effekt messen. Bei den untersuchten Abständen von 0,6 bis 10 Tausendsteln eines Millimeters war sie etwa so groß wie die Kraft, die ein Gewicht von einem Tausendstelmilligramm auf seine Unterlage ausübt. Dieses Ergebnis stimmt auf fünf Prozent genau mit der Vorhersage der Theorie überein - eine weitere Bestätigung für die anscheinend dem gesunden Menschenverstand widersprechende Quantenmechanik.
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